Mit Psychologie ins Handeln

Hier finden Sie eine Übersicht, wie Klimapsychologie für verschiedene Zielgruppen und Anliegen eine wichtige Unterstützung der Arbeit sein kann.

Warum Klimaschutz

Das erhalten, was uns wichtig ist.

Beim Klimaschutz geht es um weit mehr als das Klima. Alles, was uns wichtig und teuer ist, steht auf dem Spiel: unsere Gesundheit, unsere Arbeitsplätze, unsere Natur, das Wohlergehen unserer Kinder, Gleichberechtigung, soziale Gerechtigkeit, ein sicheres Leben und die Demokratie. Ganz klar, eine klimaneutrale Welt ist eine bessere Welt für uns alle – auch eine bessere Welt für Sie.

Lieber jetzt – als zu spät.

Um das zu erhalten, was uns wichtig ist, müssen wir dafür sorgen, dass wir das Pariser Abkommen und damit die Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5°C einhalten. Die Erderwärmung liegt jedoch aktuell bereits bei rund 1,2°C (Bericht des UN-Umweltprogramms). Es bleibt also nicht mehr viel Spielraum, um gravierende Folgen der Klimakrise in Deutschland und weltweit abzuwenden (Klimafolgen in Deutschland).

Es liegt in unserer Hand.

Dank der weltweiten Klimaschutz-Bewegung wird überall eine Trendumkehr beim Klimaschutz eingeleitet: Unternehmen verkünden ihre Klimaneutralität und die Kommunen, Länder und der Bund beschließen immer ambitioniertere Klimagesetze. Dass die 1,5°C-Grenze eingehalten werden kann, liegt in unserer aller Hand. Jetzt kommt es darauf an, dass Klimaschutz wirksam politisch gefördert wird, möglichst viele Organisationen, Gruppen und Individuen ihre eigenen Beiträge zum Klimaschutz erhöhen und ihre Wirksamkeit steigern. – Damit wir das erhalten, was uns wichtig ist.

Warum Klimapsychologie

Klimapsychologie: Was ist das?

Was hält Menschen vom klimaschützenden Handeln ab und was motiviert sie dazu, für Klimaschutz aktiv zu werden? Wie können wir andere auf die Reise in eine neue Welt mitnehmen und im Wandel Halt geben? All dies sind Fragen der Klimapsychologie, die mich alltäglich bewegen. Klimapsychologie setzt sich mit dem Erleben und Verhalten von Menschen im Rahmen der Klimakrise und im Engagement für Klimaschutz auseinander.

Psychologie ist der Hebel.

Maßnahmen für Klimaschutz sind nur dann erfolgreich, wenn sie von der breiten Bevölkerung akzeptiert, politisch unterstützt und selbst im Alltag aktiv umgesetzt werden. Die besten zivilgesellschaftlichen Initiativen oder technologischen Lösungen werden ohne die Unterstützung von vielen einzelnen Menschen nicht funktionieren. Ob Produkte, Projekte, Gespräche, Kampagnen, Apps, Schulungen oder Bildungsangebote – bei jedem Klimaschutz-Vorhaben sollten Erkenntnisse der Klimapsychologie berücksichtigt werden, um eine hohe Wirkung sicherzustellen.

Für alle Bürger:innen

Problem.

Bei der gemeinsamen Mahlzeit, im Gespräch über das „gute“ Wetter oder im Austausch über das eigene Engagement: Mit der Familie oder mit Freund:innen über das Klima zu sprechen, ist nicht leicht. Noch schwieriger ist es, sie in das Handeln hinein zu begleiten. Vielleicht fragen Sie sich: Wie kann ich über die Klimakrise und Klimaschutz sprechen, so dass mir andere gerne zuhören und zum Handeln inspiriert werden?

Was Klimapsychologie dazu leisten kann.

Klimapsychologie hilft nicht nur, die Hürden zu verstehen, die Menschen im Konkreten vom Handeln trotz besseren Wissens abhalten. Auch können wir aus der psychologischen Forschung lernen, wie Veränderungsprozesse bei Individuen gestaltet sind und welche Faktoren ermöglichen, dass Menschen neue Perspektiven in ihre eigene Sichtweise integrieren.

Lösung.

In meinen Vorträgen lernen Sie die psychologischen Grundlagen der Klimakrise und von Klimaschutz kennen. In meinen Workshops und Trainings zu Klimakommunikation üben Sie, wie Sie Ihre Mitmenschen durch transformative Gespräche zum Handeln motivieren – z.B. durch zielgruppenspezifische Ansprache, einem Fokus auf angenehmen Gefühlen sowie einer wertschätzenden Haltung.

Für Unternehmen und Führungskräfte

Problem.

Wenig beherzte Klimaschutz-Vorhaben von Unternehmen führen zu Reputationsverlust und ziehen die jungen Talente nicht mehr an (Future Talents Report 2020). Vielleicht fragen Sie sich: Wie können wir eine nachhaltige Unternehmenskultur aufbauen, die nicht nur nach außen klimaschützend aussieht – sondern auch nach innen den neuen Mindset der Transformation lebt, mit diesem Mindset geführt wird und damit Gesellschaft stärkt und die Natur schützt?

Was Klimapsychologie dazu leisten kann.

Klimapsychologie hilft dabei, Lösungen zu entwickeln, die genau zu Ihrer Organisation und Ihren Mitarbeitenden passen und das gewünschte Verhalten erleichtern. Die psychologische Forschung zu Klimakommunikation zeigt, welche Worte und Geschichten zum Handeln inspirieren. Die Organisationspsychologie stellt reichlich Werkzeug zu Verfügung, um Prozesse in Ihrer Organisation analysieren sowie Veränderungen anstoßen zu können.

Lösung.

Durch Vorträge und Analyse Ihrer Organisation können Sie besser verstehen, an welchem Stadium der Organisationsentwicklung hin zu Klimaschutz Sie aktuell stehen. Beratung, Weiterbildungen oder auch Projektunterstützung helfen Ihnen dabei, das Klimaschutz-Verhalten Ihrer Mitarbeitenden zu stärken und durch wirkungsvolle Kommunikation zur Multiplikator:in für Klimaschutz im Unternehmen und der Gesellschaft zu werden.

Für NGOs und Bewegungen

Problem.

NGOs und Klimabewegungen haben erfolgreich vielen Menschen in Deutschland die Dramatik der Klimakrise aufgezeigt. Um jedoch politisch tragfähige Lösungen zu finden, müssen auch die Bürger:innen, Politiker:innen und Unternehmen angesprochen werden, die sich bisher wenig interessieren. Vielleicht fragt ihr euch: Wie können wir klimaferne Zielgruppen erreichen, bei ihnen Interesse wecken, politische Unterstützung sichern und sogar zum Handeln aktivieren?

Was Klimapsychologie dazu leisten kann.

Klimapsychologische Forschung bietet die Grundlage für transformative Klimakommunikation in persönlichen Gesprächen mit Multiplikator:innen und über Massenmedien. Mithilfe einer psychologischen Perspektive lernt ihr eure Zielgruppe mit ihren Werten, Motiven und Anliegen besser zu verstehen und sie an ihrem Standpunkt abzuholen und in den Wandel zu begleiten.

Lösung.

In meinen Vorträgen lernt ihr die psychologischen Grundlagen von wirksamen (Online-)Kampagnen, transformativem Journalismus und persönlichen Gesprächen mit Multiplikator:innen kennen. In meinen Workshops und Trainings übt ihr die Kompetenzen ein, mit denen ihr neue Zielgruppen für eure Anliegen und Vorhaben gewinnen könnt.

Klimapsychologie: Häufige Fragen zu einem neuen Berufsfeld

1. Was ist Klimapsychologie?

Klimapsychologie ist die Kurzform von Psychologie des Klimawandels und des Klimaschutzes. Unter diesem Begriff eröffnet sich eine psychologische Forschungsdisziplin, die Erkenntnisse der Kognitionspsychologie, Sozialpsychologie und Umweltpsychologie zusammenbringt, um das Verhalten von Menschen in der Klimakrise zu erklären, vorherzusagen und zu fördern.

2. Wo ist der Unterschied zwischen Umweltpsychologie und Klimapsychologie?

Klimapsychologische Forschung nutzt u.a. Erkenntnisse der Umweltpsychologie. Umweltpsychologie setzt sich im Allgemeinen mit der Wechselwirkung zwischen menschlichem Erleben sowie Verhalten und belebter Natur auseinander. Ein Teilbereich der Umweltpsychologie ist die Umweltschutzpsychologie. Klimaschutzverhalten kann als ein Teilbereich der Umweltschutzpsychologie verstanden werden.

3. Ich habe von Klimapsychologie noch nie gehört. Seit wann gibt es Klimapsychologie?

Forschung zur Wahrnehmung des Klimawandels und zu Klimaschutz-Verhalten nimmt seit den letzten Jahren stetig zu, ist aber weiterhin ein vergleichsweise junger Forschungsbereich. In Deutschland werden klimapsychologische Fragen besonders an der Universität Koblenz-Landau und der Universität Magdeburg, europaweit besonders von der Universität Groningen in den Niederlanden beforscht. Dementsprechend gibt es wenige Organisationen oder Initiativen, die sich zum Ziel gesetzt haben, die recht neuen Forschungserkenntnisse für die Praxis fundiert und verständlich zugänglich zu machen.

4. Gibt es nicht schon Organisationen, die Ähnliches machen?

Gerne hätte ich mich einer Organisation angeschlossen, die bereits mithilfe von Psychologie die Transformation zu einer lebenswerteren Welt gestaltet. Zum aktuellen Zeitpunkt sind mir jedoch nur zwei Gruppen bekannt, das Wandelwerk und die Bewegung Psychologists for Future. Beide fokussieren sich darauf, NGOs und Klimabewegungen zu unterstützen und arbeiten rein ehrenamtlich. Ich persönlich möchte auch interessierte Unternehmen, Führungskräfte und andere Privatpersonen wissenschaftlich fundiert bei Ihren Klimaschutz-Vorhaben mit Tatkraft begleiten und beraten. Um meine Berufung in Vollzeit zu leben, habe ich meine Leidenschaften als Sozialunternehmerin zum Beruf gemacht.

5. Was unterscheidet dich, Janna, von anderen Unternehmens- oder Organisationsberatungen?

Zum einen unterscheidet mich das Mindset als junge Gestalterin. Ich bin mit Klimabewegungen verbunden und für mich steht die globale Gerechtigkeit als Wert beim gemeinsamen Einsatz für eine klimaneutrale Welt im Vordergrund. Zum anderen arbeite ich stets wissenschaftlich fundiert, mit empirischen Methoden und mit Begeisterung für die Wirkungsevaluation meiner eigenen Arbeit. Außerdem biete ich sowohl Prozessbegleitung und Coachings zu Ihren Vorhaben als auch Strategie- und Fachberatung zu klimapsychologischen Anliegen an. Ein großer Unterschied liegt ebenfalls darin, dass ich nicht nach dem Prinzip der Gewinn-, sondern der Wirkungsmaximierung arbeite. Anteile aus meinem Gewinn reiche ich für klimaschützende oder Klimaanpassungsprojekte in Deutschland und weltweit weiter. Beispielsweise arbeite ich eng mit Frontline Communities in den Philippinen zusammen und unterstütze diese in der Bewältigung der schon aktuellen Klimafolgen.

Stärken Sie jetzt die Wirkung Ihres Klima-Vorhabens!

Kein Klimaschutz-Vorhaben ist gleich und jedes Vorhaben hängt von der Unterstützung vieler einzelner Menschen ab. Ich helfe Ihnen durch klimapsychologische Beratung, Begleitung und Weiterbildungen dabei, Ihre Ideen wirkungsvoll zu kommunizieren und in die Tat umzusetzen. Daher mache ich Ihnen gerne ein individuelles Angebot